Personalentwicklung

Was haben Bergsteigen und die Personalentwicklung gemeinsam?

Für beides benötigt man LEIDENSCHAFT und Freude – um an die Spitze zu kommen!

25. September 2018 – Personalentwicklung (PE) gehört heute in jedes Unternehmen, ob Kleinunternehmen, Mittelstand oder Konzern. Darüber wird heute keiner mehr eine Diskussion anfechten. Was aber noch vielfach eine sehr schwere Entscheidung ist und sogar zum Streitpunkt werden kann: Bei welcher Person und in welchem Bereich ist die Personalentwicklung eigentlich angesiedelt? Die einen sehen die PE als reine und andere sehen darin eine eigene Position, die Führungskräfte in ihrer Funktion berät und unterstützt.

Die 5 häufigsten Varianten finden Sie hier:

  • Human Resource Management (HR) – General
    Personalentwicklung wird in HR-Projekte integriert. Diese Form findet man vielfach im Mittelstand bis hin zu Konzernen.
  • Eigenständige Position wird geschaffen
    In Form einer Führungsposition oder Sachbearbeitung, je nach Unternehmen. Ebenfalls im Mittelstand beheimatet.
  • Personalleitung (PL) /Geschäftsleitung (GF)
    Die PL oder die GF übernimmt nach Bedarf die Aufgaben. Klassiker im Kleinunternehmen sowie Mittelstand bis ca. 300 Mitarbeitern.
  • Bei der jeweiligen Führungskraft
    Die PE-Verantwortung liegt bei der jeweiligen Führungskraft. Ein neuer Trend, um schnell handeln zu können. Mittelstand und Konzerne sind gerade aktiv in der Erprobung und Umsetzung.
  • Externes Unternehmen / Freelancer
    Erfahrene Experten bringen mit überschaubarem Budget neuen Wind in die Führungsebene und übernehmen wichtige Aufgaben. Trend für Mittelstand und Kleinunternehmen.

Aber nun zur zentralen Frage:

„Was haben Personalentwicklung und Bergsteigen gemeinsam?
Für beides benötigt man LEIDENSCHAFT und Freude – um an die Spitze zu kommen!

Die erfahrene Personalentwicklerin Ilse Kuhn erlebt regelmäßig, dass PE sehr oft als Stiefkind im Unternehmen behandelt wird. „Ja, wir haben eine PE.“ oder „Ja/nein, wir brauchen diese im ein oder anderen Fall, den Rest decken wir mit Seminaren und Gesprächen ab. Gerade in diesen Fällen, ist das Kind oftmals bereits in den Brunnen gefallen. Wenn PE erst angewandt wird, wenn es schwierig wird, ist wenig Platz für leidenschaftliche Personalentwicklung.

Warum benötigen wir LEIDENSCHAFT in der PE?

Die Aufgaben und Anforderungen, die uns die NEW WORK-Arbeitswelt stellt, bringt Menschen mehr oder weniger in Grenzbereiche. Was vielen Spaß macht, bringt den ein oder anderen an menschliche Grenzen. Genauso wie beim BERGSTEIGEN. Wer schon ein oder mehrere Tage in den Bergen verbracht hat weiß, Aufstieg ist nicht Aufstieg und Abstieg ist nicht Abstieg. Und genau in diesen Momenten sind, Menschen (Bergführer), die mit dem Berg verwurzelt sind Gold wert. Und so ist es mit der Personalentwicklung. Wer seinem Bereich kennt, liebt und mit Leben füllt, wird auf Dauer erfolgreicher und schneller sein. Diese Menschen werden nach einem langen oder kurzen Aufstieg unbeschwert die Aussicht und Weite genießen können.

Trend – Führungskräfte übernehmen Personalentwicklung selbst

Immer mehr größere Betriebe neigen dazu, ein Großteil der PE an Ihre Führungskräfte abzugeben. Was Vorteile hat, dass die Führungskraft schnell und sofort agieren kann. Wiederum aber auch Nachteile mit sich bringt. Beispiel: Eine TOP-Führungskraft mit exzellenten technischen Fachwissen, gleichermaßen geschätzt von Kunden und vom Team, ist noch lange kein guter Personalentwickler. Denn gerade in schwierigen Zeiten (z. B. bei Konflikten, Abwerbung von Fachkräften, hohe Auftragsauslastung) benötigt man PE-Fachwissen, Neutralität unterstützt mit LEIDENSCHAFT zu Menschen.

So bleibt es spannend, wo wir mit der PE im Jahr 2020 sein werden?

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