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New Normal

Gestern war es der New Way of Work … heute soll es schon Normalität sein. Geht das?

New Normal Ilse Kuhn

New Normal ist in der Arbeitswelt fest angekommen und ist nicht mehr wegzudenken

Der Megatrend „New Normal“ ist in der Organisationsentwicklung angekommen. Digitalisierung Remote Working, Home Office – in einigen Betrieben sind das längst keine Fremdwörter mehr und gehören fest zur Unternehmensorganisation. Die neue Normalität wird dort bereits gelebt.

Wer sich mit der Umsetzung des New Way of Work dagegen etwas Zeit gelassen hatte, musste im Frühjahr 2020 schneller handeln als gedacht. Was also als Trend für ein modernes Arbeitsumfeld begann, ist pandemie-induziert zu einem Muss für den Fortbestand von Unternehmen geworden, vor allem im Mittelstand.

Teilweise müssen Führungskräfte hier noch ihre Hausaufgaben machen

Auch wenn der Trend hin zur Heimarbeit oder zum mobilen Arbeiten immer bedeutsamer wird, die „neue Normalität“ ist sehr viel komplexer. Und gerade hier kommt die Unternehmenskommunikation ins Spiel. Es gilt, Inhalte der neuen Organisationsform in der Unternehmenshierarchie gleichsam deutlich und für alle verständlich zu kommunizieren. Hier sind die Führungskräfte gefragt. Was unter „New Normal“ speziell in ihrem Betrieb verstanden wird, muss von den Leadern transparent visualisiert und erklärt werden. Folglich ist es dann auch nicht mit einem Kurzvortrag von 10 Minuten bei einer Betriebsversammlung, einem Jour Fix oder mit einem einzelnen Meeting getan.

Was steckt hinter einem konsequenten „New Normal“?

Wir verstehen darunter eine ganzheitliche, betrieblich individuelle Organisation, die es gilt, im Rahmen eines konkreten Entwicklungskonzeptes kontinuierlich zu optimieren und zu erweitern. Besteht solch ein Konzept nicht, wird es höchste Zeit. Hier ist die Führungsspitze in der Pflicht. Die Herausforderung wird sein, Führungskräfte und Teams in den Entwicklungsprozess zu integrieren. Auch Hilfe von außen kann für die nachhaltige Organisationsentwicklung mit dem Ziel, „New Normal“ zum festen Bestandteil der Unternehmenskultur werden zu lassen, sinnvoll sein.

Prof. Dr. Jutta Rump zählt zu den 40 führenden Köpfen des Personalwesens. Ihr Schwerpunkt ist Allgemeine Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Personalwirtschaft und Organisation. Sie hat zur Vereinfachung New Normal mit einer 7 * 3er Regel zusammengefasst.

Die Neue Normalität beinhaltet sieben Aspekte:

  1. Die Transformations-Trilogie:
    Digitale Transformation – Ökonomische Transformation – Ökologische Transformation
  2. Drei limitierte Faktoren:
    Eingeschränkte finanzielle Mittel – Zeit als knappes Gut – Nachwuchs- und Fachkräftemangel
  3. Drei „Währungen“:
    Geld – Zeit – Purpose
  4. Drei Aspekte der Organisation:
    Agiles Arbeiten – Mobile Work – Flexible Arbeitsformen
  5. Drei Formen der Zusammenarbeit:
    Stationäre Zusammenarbeit – Hybride Zusammenarbeit – Virtuelle Zusammenarbeit.
  6. Drei Merkmale der Führung:
    Transparenz – Partizipation – Krisenstab.
  7. Drei Ebenen der Beschäftigungsfähigkeit:
    Kompetenzen – Identifikation – Gesundheit

Fazit

Mit dieser Zusammenfassung wird es schnell erkennbar und klar, dass New Normal beim Oberen Management und den Führungskräften angesiedelt sein muss. Die neue und aktuelle Arbeitswelt hat heute schon strategische Entscheidungen maßgeblich mitbeeinflusst.

Eins ist sicher und wird auch nach Corona bleiben: Die Arbeitswelt von morgen wird immer schneller und agiler werden. Gerade im Mittelstand ist dies deutlich zu sehen und zu spüren.

Wie fit sind Sie – als Organisation oder auch als Führungskraft – für die neue Arbeitswelt und das “New Normal”? Nutzen Sie hierfür unseren kostenlosen Selbstcheck “New Leadership-Assessment” fordern Sie diesen noch heute an.

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